Selbstführung in einer agilen Welt

Wieso Pausen, Delegieren und andere Massnahmen so wichtig sind.




Selbstführung ist spätestens seit den erzwungenen Home-Office-Tagen für viele Menschen während der Corona-Krise in aller Munde. Auch für mich persönlich hat das Thema noch einmal die neue Relevanz bekommen.


Selbstführung wird oft synonym mit Selbstmanagement, Selbstorganisation, Selbstführung und sogar mit Zeitmanagement verwendet. Doch was genau bezeichnet dieser Begriff?


„Selbstführung ist .... eine Kompetenz, die berufliche und persönliche Entwicklung zu gestalten, (…) um die eigene Motivation zu erhöhen, eigene Ziele zu klären und diese besser zu erreichen.“ (Quelle: Wikipedia)

Im Unternehemsalltag findet Selbstführung vor allem auf zwei Ebenen statt: der Führungsebene und der Mitarbeiter*innen-Ebene.


So ist es z. B. superwichtig, dass Führungskräfte sich selber führen können, ihren Mitarbeitern ein gutes Vorbild sind und flexibel auf Veränderungen in der VUKA Welt reagieren. Mitarbeiter werden dagegen immer öfters zu eigenständigen Entscheidungen ermutigt und zur flexiblen Einteilung ihres Arbeitstages.


Selbstständige und Unternehmer dagegen sollten sich von Anfang an selbst führen und darauf achten, dass sie ihre eigenen Ziele erreichen. Da es hier keine festgelegten Pausen – und Arbeitszeiten gibt, gerät man schnell in eine Überforderungsspirale.


Gute Selbstführung bedeutet nicht nur, dass man produktiv ist, sondern dass man achtsam auf sich und seine Bedürfnisse achtet.*



*Ich habe vor Kurzem mit Meditation begonnen, um tägliche Pausen zu gewährleisten...



Für alle genannten Gruppen gibt es einige allgemeingültigen Regeln für eine gute und achtsame Selbstführung in agilen Zeiten:

  • Eine realistische Zeitplanung und das Einplanen von Puffern: 50 % Puffer sind ideal.

  • Das Einplanen von Pausen und Auszeiten wie freien Tagen oder Urlaub: Es wird empfohlen, jede 60 bis 90 Minuten eine kleine Pause zu machen. Die Pomodoro-Technik kann helfen, auch Mikropausen in den Alltag zu integrieren.

  • Das Abgeben von Aufgaben und Delegieren, wo es möglich ist, z. B. an eine virtuelle Assistentin: Es gibt eine Vielzahl von Freiberuflern, die gerne Aufgaben übernehmen und den Rücken freihalten.

  • Das Klären der eigenen Ziele sowie der Unternehmensziele: Ohne Ziele können keine Aufgaben und Meilensteine definiert werden. Agile Selbstführung bedeutet aber auch das Anpassen der Ziele, wenn sich die Umstände geändert haben.

  • Das Akzeptieren der eigenen Schwächen und das Hervorheben der eigenen Stärken: Fehler dürfen geschehen und können wertvolle Erkenntnisse für die Selbstführung geben.

  • Den Blick von Außen zulassen: Sehr wertvoll kann die Unterstützung durch einen erfahrenen Coach sein, wenn die Selbstreflexion nicht mehr gelingt oder die Selbstführung optimiert werden soll.

Als Trainerin unterstütze ich Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Führungskräften in der VUKA-Welt. Als Coach und Sparringspartner unterstütze ich Führungskräfte im 1:1 und meist mittel- bis langfristig.


Gern unterstütze ich auch Sie bzw. Ihr Team durch individuelle individuelles Führungskräfte-Coaching (virtuell oder Live). Stellen Sie mir gern HIER eine unverbindliche Anfrage.