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Scheitern ist eine Stärke

Aktualisiert: 29. Aug. 2022

Wieso man als Führungskraft und Unternehmer auch mal scheitern sollte!


Viele von uns sehen das Scheitern als Aufgeben oder Niederlage und verurteilen sich dafür. Dabei gehört Scheitern zum Leben und zur persönlichen Weiterentwicklung dazu. So müssen z. B. Kinder mehrere hundertmal fallen oder stolpern bevor sie wirklich gut laufen können. Und: Geben diese Kinder auf? Nein, natürlich nicht, sonst würde sich ein Großteil der Menschheit krabbelnd durch die Gegend bewegen.


Unter Scheitern versteht man, wenn ein durch eine Handlung intendiertes Ziel nicht erreicht wird, wenn also etwas misslingt und nicht den erwünschten, angestrebten Erfolg hat.

Meist wird der Begriff eher mit einer negativen Konnotation benutzt, d. h. als Vorhalt und Vorwurf, dass etwas oder jemand keinen Erfolg hatte. Dabei kann in der Regel nur derjenige scheitern, der aktiv wird und etwas überhaupt versucht. Ohne solche Versuche gäbe es Stillstand. Aus einem Scheitern kann aber ein Erfolg werden, meist durch eine neue Anlage und durch veränderte Strategien.


Fun Fact: im schwedischen Helsingborg gibt es ein "Museum des Scheiterns" in dem rund 70 nicht erfolgreiche Erfindungen ausgestellt sind.



Darum kann Scheitern auch vorteilhaft sein:

  • Man kann und muss aus Fehlern lernen.

  • Fehler machen uns sozialer und emphatischer.

  • Idealerweise fragt man sich nach dem Scheitern in einer Art Retrospektive (=Rückschau): Wozu war das gut? Was mache ich das nächste Mal besser oder anders?

  • Man lernt, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.

  • Man lernt, sanfter mit sich und seinen Fehlern umzugehen.

  • Resilienz wird gefördert, wenn man die vorherigen Punkte beachtet.

  • Es gilt der Grundsatz: Lieber Entscheidungen selber treffen als passiv vom Leben überrollt zu werden. Und: Wer aktiv handelt, kann auch scheitern.