Agile Retrospektive

Aktualisiert: 30. Aug.

Wieso Rückblicke Sie und ihr Team voranbringen können!



Eines der Kernelemente agilen Arbeitens, vor allem mit Scrum, sind Retrospektiven, auch Rückblicke genannt. Retrospektiv heißt wortwörtlich rückblickend und genau sollten Retrospektiven auch aufgebaut sein. Sie sollen auf einen bestimmten Zeitraum zurückschauen und ihr Ziel ist es, zu analysieren, was in diesem Zeitraum gut und was schlecht gelaufen ist.


Im Team hat eine Retrospektive die folgenden Funktionen:

  • Prozesse zu verbessern.

  • Die Zusammenarbeit und den Teamzusammenhalt der Mitarbeiter im Team zu verbessern.

  • Kritische Punkte anzusprechen und Gegenmaßnahmen zu planen.

  • Aus den vergangenen Wochen oder Monaten zu lernen.


Die Retrospektive findet eigentlich nach jeder Iteration, also ca. aller zwei bis vier Wochen statt. Prinzipiell kann aber jeder beliebige Zeitraum gewählt werden, der zu den jeweiligen Projekten bzw. Fragestellungen passt.



Die Retrospektive besteht aus fünf Phasen:


  1. Intro: Es wird eine Frage gestellt, damit alle Mitwirkenden zu Wort kommen und sich „aufwärmen“ können.

  2. Daten sammeln: Es werden gezielt Fragen gestellt, wie: Was war gut? Was war schlecht? Was fehlte? Was war überflüssig?

  3. Einsichten gewinnen: In dieser Phase werden die Einsichten analysiert? Wieso ist etwas nicht so gut gelaufen? Was war der Grund dafür?

  4. Maßnahmen planen: Was kann getan werden, um die Prozesse und Zusammenarbeit zu verbessern? Diese Einsichten werden idealerweise SMART formuliert und in den Backlog eingetragen.

  5. Abschluss: Die Meinung des Teams über die Retrospektive wird eingeholt und das Meeting beendet.


Sie können Retrospektiven aber auch für die persönliche Zielsetzung, z. B. der Jahresziele, gebrauchen. Es folgen ein paar Fragen, die Sie durch ihren Jahresrückblick leiten können:

  • Wie war das letzte Jahr?

  • Was ist Schönes geschehen?

  • Wo haben Sie Erfolge gefeiert?

  • Was lief nicht so gut?

  • Was war im letzten Jahr herausfordernd?

  • Was nehmen Sie mit ins nächste Jahr?

  • Was darf gehen und was darf anders werden?


Fazit:

Retrospektiven sind universell anwendbar und können nicht nur Prozesse, sondern vor allem auch die Zusammenarbeit von Teams verbessern.


Gern unterstütze ich auch Sie bzw. Ihr Team mit der Durchführung einer Retrospektive - virtuell oder in Präsenz.



 

Stellen Sie mir gern HIER eine unverbindliche Anfrage oder buchen Sie direkt eine erste Sitzung:




101 Ansichten