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Design Thinking

Aktualisiert: 29. Aug. 2022

In sechs Schritten innovative Lösungen entwickeln



Mit der Design Thinking Methode können Sie neue Ideen für Produkte, Dienstleistungen oder das Geschäftsmodell entwickeln oder aber auch die bestehenden besser auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe zuschneiden.


Design Thinking ist auf der einen Seite eine strukturierte Kreativitätstechnik und auf der anderen Seite eine agile Produktentwicklungstechnik. Als Methode wurde Design Thinking vom Stanford Professor Larry Leifer, dem Informatiker Terry Winograd und David Kelley von der Stanford University begründet. In Deutschland steht die Methode eng verbunden mit dem Hasso Plattner Institut in Potsdam.


Design Thinking steht für absolute „Customer Centricity“ – der Nutzer bzw. Anwender steht mit seinen Bedürfnissen und „Problemen“ fortwährend in den Mittelpunkt des Entwicklungsprozesses. Das Design Thinking Team betrachtet, entwickelt und testet immer wieder neu, bis sich ein für den potentiellen Anwender optimiertes Ergebnis herauskristallisiert. Das Produkt, das entsteht, soll die Kundenbedürfnisse befriedigen, wirtschaftlich wie auch technisch umsetzbar sein. Es geht also um Innovation, die eine Schnittmenge aus Attraktivität, Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit ist.


Design Thinking ist zugleich Methode und Denkansatz. Es kombiniert Herangehensweisen aus dem Design und der Ethnografie. Die zentralen Elemente für eine erfolgreiche Anwendung des Ansatzes sind multidisziplinäre Teams, der sechsstufige Design Thinking-Prozess sowie das Schaffen flexibler Räume.

Insofern ist Design Thinking im Gegensatz zu anderen Produktentwicklungsmethoden menschenzentriert und iterativ, d. h. die Phasen können beliebig oft wiederholt werden. Dieses iterative Vorgehen, also schrittweise und mit der fortwährenden Option, noch einmal einen Schritt zurückzugehen und Sichtweisen zu korrigieren, fördert die interaktive und produktive Zusammenarbeit und liefert gleichzeitig schnelle Ergebnisse.


Der Design Thinking Prozess kann in sechs Phasen unterschieden werden, die wiederum in einen "Problemraum" (den User kennenlernen und verstehen, das Problem durchdringen etc.) und "Lösungsraum" (Erarbeitung von Prototypen und Testing) differenziert werden.