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Team-Entwicklung

Aktualisiert: 29. Aug. 2022

Mit individuellen Maßnahmen die Zusammenarbeit im Team optimieren.



Ein Team muss funktionieren, um seine volle Leistungsfähigkeit zu entfalten. Gelingt dies, so ist ein Team durch die Vielfalt der Kompetenzen und Fertigkeiten leistungsfähiger als eine Einzelperson, es kann damit auch flexibler auf Veränderungen und kurzfristige Anforderungen reagieren. Zudem motiviert das gute Arbeitsklima und der faire sportliche Wettbewerb.


Damit ein Team diese Stärken entfalten kann, muss es sich aber entwickeln. Es bilden sich informelle Strukturen heraus, die Orientierung und Sicherheit geben, eine Basis für gute Zusammenarbeit und konstruktive Anregungen. Fehlen diese informellen Strukturen, so kann es zu Rivalitätskämpfen, Zurückhaltung von Informationen, Leistungsverweigerung oder auch zu Mobbing kommen. Das Verständnis der Teamprozesse hilft Ihnen, dem Team diejenigen Rahmenbedingungen zu schaffen, die es benötigt, um zu wachsen und damit seine Leistungsfähigkeit zu optimieren.


Der folgende Beitrag erörtert:

  • Die Phasen von Teams;

  • Die Rollen in Teams;

  • Veränderungsprozesse in Teams;

  • gezielte Team-Entwicklung.



Die Team-Phasen


Die Entwicklung eines neu zusammengesetzten Teams durchläuft in der Regel die folgenden sechs Phasen:


  1. Forming (Orientierungsphase): Verunsicherung, Fremdheit, Distanz, an Konventionen orientierter Umgang mit- einander, dann erste Orientierung, Entdecken von Ressourcen, lose Gruppenbildung.

  2. Warming (Erwärmungsphase): erste Annäherung, Interesse aneinander, unterschwellige Konflikte vorhanden, erste Gruppenwerte, Entwicklung von Gefühlen der Zugehörigkeit, Cliquenbildung, erste Abgrenzung nach außen.

  3. Storming( Konfrontationsphase): Austragen inhaltlicher und persönlicher Konflikte, Verunsicherung, Ringen um Nähe und Distanz, Gruppennormen, Einfluss, Position, letztlich Finden des Platzes in der Gruppe.

  4. Norming (Organisationsphase): Entwicklung eigener Regeln und Normen, untereinander persönliche Umgangsformen und Feedback, stärkere Gruppenidentität, Integration, Aufmerksamkeit nach innen, Vertrauensbildung, zunehmende Vertrautheit und persönliche Offenheit.

  5. Performing (Leistungsphase): Gruppenstruktur ist gestärkt und lässt Raum für Produktivität und Kooperation auf der Sach- und Beziehungsebene, Arbeitsteilung ist möglich, Arbeitsfähigkeit ist hergestellt, Anerkennung von Leistung erfolgt sowie Akzeptanz von Unterschiedlichkeit