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Gender & Gaming

  • 6. Feb. 2020
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 4. März

Von der Spielkultur zur Transformation: Warum Kultur der Schlüssel zum Erfolg ist



Immer wieder werde ich gefragt, wie man von der schillernden Welt der Videospiele zur strategischen Transformationsberatung und zum Executive Coaching kommt. Für mich ist das kein Bruch, sondern eine logische Evolution. Denn in der Games-Branche habe ich eines gelernt: Technologie ist nur die halbe Miete. Die andere Hälfte ist Kultur.


Die Games-Branche als Reallabor für Agilität


Zwischen 2004 und 2013 durfte ich für verschiedene internationale Schwergewichte der Branche arbeiten – vier Jahre davon in London. Als Frau im Vertrieb, Marketing und Business Development war ich damals in einer absoluten Pionierrolle für mobile Produkte verantwortlich.

Diese Zeit hat mich geprägt. Hier habe ich meine technische Affinität und meine tiefe Überzeugung für Digital Leadership entwickelt. In der Games-Welt waren agiles Arbeiten und flache Hierarchien bereits gelebte Realität, als der Begriff „New Work“ im deutschen Mittelstand noch kaum existierte. Doch ich sah auch die Kehrseite: Wo Innovation auf verkrustete Strukturen trifft, entsteht Reibung, die wertvolle Energie frisst.


Die akademische Basis: Kultur verstehen, um Systeme zu verändern


Was viele nicht wissen: Mein Fundament ist das Studium der Kulturwissenschaften. Dieser Hintergrund erlaubt es mir, Organisationen nicht nur als wirtschaftliche Einheiten, sondern als lebendige Kultursysteme zu begreifen.


Nach meiner Zeit beim Branchenprimus Electronic Arts wollte ich es genau wissen: Warum sind manche Systeme so exklusiv? Warum fällt es so schwer, Vielfalt als Innovationstreiber zu nutzen? Von 2014 bis 2017 habe ich mich dieser Frage wissenschaftlich gewidmet. Meine Dissertation im Bereich Medienwissenschaften (erschienen 2017 im transcript Verlag) untersuchte „Gender und Games“ – im Kern eine Analyse von Machtstrukturen und kulturellen Barrieren. 2018 folgte mein Buch über „Female Founders“. Diese Jahre waren für mich ein Intensivkurs in Organisationspsychologie und kultureller Dynamik.





(c) Electronic Arts, Mirrors Edge
(c) Electronic Arts, Mirrors Edge

Transformation ist heute mein Spielfeld


Heute verbinde ich diese kulturwissenschaftliche Tiefe mit meiner Qualifikation als Organisationsentwicklerin und Agile Coach. Mein Fokus hat sich entscheidend geweitet: Weg von der reinen Analyse der Games-Branche, hin zur aktiven Gestaltung moderner Arbeitswelten.


Ich nutze mein Wissen heute dort, wo es echte Wirkung entfaltet: In der Entwicklung einer Führungs- und Unternehmenskultur, die Agilität nicht nur als Methode versteht, sondern als Haltung lebt. Warum? Weil meine Forschung mir gezeigt hat, dass Diversität und gleichberechtigte Teilhabe die „Kanarienvögel in der Mine“ für die Innovationskraft eines Unternehmens sind. Wo Kultur blockiert, scheitert am Ende jede Strategie.


Wie ich Sie heute unterstütze


Ich werde heute nicht primär als „Diversity-Expertin“ gebucht – und das ist gut so. Ich werde als Beraterin für Leadership, Agilität und Transformationsprozesse gebucht. Doch wer mich bucht, bekommt die kulturwissenschaftliche Expertise und das methodische Wissen eines Agile Coachs immer mitgeliefert.


  • Suchen Sie eine Expertin für Fachvorträge über Frauen in Videospielen? Dann bin ich heute nicht mehr die richtige Ansprechpartnerin für Sie (dafür stehe ich auch für Presseanfragen nicht mehr zur Verfügung).

  • Suchen Sie eine Sparringspartnerin, die Ihre Führungskultur auf das nächste Level hebt? Eine Organisationsentwicklerin, die Transformation strategisch begleitet und dabei sicherstellt, dass Diversity kein Lippenbekenntnis bleibt, sondern zum Performance-Treiber wird?


Dann freue ich mich auf unsere Zusammenarbeit. Lassen Sie uns die Reibungspunkte in Ihrem Unternehmen finden und in produktive Energie verwandeln.




Meine Dissertation

Gender und Gaming. Frauen im Fokus der Games-Industrie




Die Hälfte der Deutschen spielt Computerspiele. Die Hälfte aller Spieler ist weiblich – eine Bestandsaufnahme zu Frauen in der Game Culture.



Erschienen: Mai 2017





Ausgewählte Beiträge zum Thema:


- Hier finden sie meine Dissertation zum Thema Gender & Gaming (2017)

- Hier finden sie einen Gastbeitrag auf der Stiftung Spielekultur (Juni 2017)

- Hier finden sie einen Beitrag des Deutschlandfunks (Juni 2017)

- Hier finden sie einen Gastbeitrag auf LinkedIn (Mai 2017)

- Hier finden sie einen Gastbeitrag auf GamesCareer (Mai 2017).

- Hier gibt es ein Interview vom Women in Tech Day der Gamescom (August 2016).






 
 
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