Führung im digitalen Wandel

Aktualisiert: 9. Apr.

Wie Sie souverän und wirksam in der VUKA-Welt führen.



Die Digitalisierung verändert grundlegend wie Menschen zusammen leben und arbeiten und auch, wie Organisationen unternehmerische Wertschöpfung betreiben. Es wird das Zeitalter der VUKA-Welt postuliert, über "New Work“ philosophiert und darüber, dass nichts mehr so ist, wie es mal war.


Im Kontext des digitalen Wandels brauchen Unternehmen neue Leitbilder für ihre Führung und ebenso brauchen Führungskräfte vielleicht nicht neue, aber "aktualisierte" Führungskompetenzen. Die Anforderungen an die Fähigkeiten der Führungsebene ändern sich weitreichend.


„Führung wird heute noch stark als hierarchische Rolle gedacht – der Vorgesetzte verhält sich oft wie ein Vorturner, um die eigene Bezahlung zu rechtfertigen. Führung sollte dagegen mehr denn je als Dienstleistung verstanden werden, die sich durch Unterstützung, Rahmensetzung und Freiraum-Eröffnung auszeichnet. Dabei besteht die Aufgabe der Führungskräfte darin, kreative Lösungen auf die zunehmende Komplexität in der Unternehmens- und Mitarbeiterführung zu finden.“

(Gerhard Lippe „Führung als Herausforderung“ 2015: S 52ff.)



Hier können Sie ein "Digital Leadership Canvas" downloaden und einen kurzer Selbstcheck zum Thema Führen im digitalen Zeitalter machen:





Doch wie genau geht Führung im digitalen Zeitalter, ist das wirklich „neu“ und wie können sich Führungskräfte darauf vorbereiten? Und welche Kompetenzen sind notwendig, um ein derartiges Führungsverständnis im unternehmerischen Alltag zum Leben zu erwecken?


Im Folgenden eine Übersicht über die Eigenschaften bzw. Kompetenzen, die eine Führungskraft im digitalen Wandel besitzen sollte. (Basierend auf Literatur einerseits und meiner Erfahrung als Leadership Expertin andererseits.)


Erfolgsfaktoren der Führung im digitalen Wandel:

  1. Digitalkompetenz. Verständnis und Offenheit neuer Technologien gegenüber.

  2. Remote Leadership bzw. Kompetenz zum dezentralen Führen.

  3. Vernetzung und Kollaborationen. Out of the box-Denken; kein Denken in Silos.

  4. Offenheit Veränderungen gegenüber. Offene Fehlerkultur fördern.

  5. Partizipation. Verantwortung übertragen, Mitarbeiter einbeziehen.

  6. Agilität und Flexibilität. Kontinuierliche Verbesserung und lebenslanges Lernen.

  7. Vertrauen aufbauen und schenken (Delegieren im Team).

  8. Empathie sowie eine hohe emotionale Intelligenz.

  9. Purpose stiften. Vermittlung und das Leben von Visionen und Werten.

  10. Selbstführung. „Gesunde“ Prioritäten. Achtsamkeit. Positive Psychologie




Fazit:


Führung im digitalen Wandel setzt eine ausgeprägte Digitalkompetenz voraus, insbesondere auch im Führen virtueller bzw. hybrider Teams. Führung im digitalen Wandel ist zeit- und ortsunabhängig und steuert insbesondere über Visionen, Sinn (Purpose) und klare Ziele. Dabei ist das Einbeziehen der Teams und das Einsetzen von digitalen Tools & Prozessen –elementar.

Führung im digitalen Wandel ist "dienende Führung" und sie schnell, agil, offen und am stetigen Wachstum ausgerichtet.

Führung im digitalen Wandel hat vor allem den Menschen im Fokus. Die Führungskraft ist nur so gut, wie jeder Einzelne im Team. Ob Führung in Zeiten der Digitalisierung also neu gedacht werden muss, hat insofern sehr viel mit dem individuellen Führungsverständnis zu tun.




 

Hier können Sie die weitere Informationen zu meinem Training "Führung im digitalen Wandel" downloaden:

Führung im digitalen Wandel Training
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